Kurort Świeradów-Zdrój

2014-07-04 13:19:21
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Die unerschöpfl ichen Vorkommen natürlicher Schätze machen Świeradów-Zdrój das ganze Jahr über attraktiv. Tausende Kinder und erwachsene Kurgäste haben sich schon davon überzeugen können, welch eine Heilkraft dieser in Niederschlesien gelegener ungewöhnlicher Ort hat. Sein natürlicher bei den Heilbehandlungen angewandte Reichtum, sind die radon- und mineralhaltigen Gewässer, die Heilschlammvorkommen, das Klima und die Fichtenrinde.

Die ersten Kurgäste kamen nach Świeradów im Jahr 1768. Allerdings wurden die besonderen Eigenschaften der Świeradower Quellen viel früher vermutet, und zwar schon im 16. Jahrhundert.

Im Jahr 1572 schreibt Leonard Thurneysser zum ersten Mal über die außergewöhnliche Endeckung der wunderbaren Eigenschaften des hiesigen Wassers. Über die besonderen Eigenschaften des in

Świeradów fließenden und aus den Quellen hervorsprudelnden Wassers, berichtete ebenfalls im Jahr 1683 in der schlesischen Chronik Fryderyk Luca. Mehr als ein Halbes Jahrhundert später haben die Eigentümer dieser Gebiete – die Familie Schaffgotsch – eine Spezialkommission berufen, deren Aufgabe es war, die Heilkräfte der Świeradower Quellen wissenschaftlich zu untersuchen und zu beschreiben. Die Kommission stellte fest, dass das Wasser „…appetitanregend ist, den Brechreizhemmt, Angstzustände, Magenund Leberkrankheiten mildert“.

Die Entwicklung des Kurortes begann im Jahr 1768, als die Familie Schaffgotsch das erste Kurhaus erbaut hat. Der Höhepunkt der Entwicklung des Kurortes fällt auf die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die direkte Bahnverbindung mit Berlin, die seit 1909 funktionierte, öffnete Świeradów für die Welt und trug zur Blütezeit des Kurortes Bad Flinsberg, wie Świeradów-Zdrój damals hieß, bei.

Zu den Heilanzeigen des Kurortes, die sich auf der Basis der hier vorkommenden besonderen natürlichen Ressourcen entwickelt haben, gehört die Behandlung von:

- Erkrankungen des Bewegungsapparates

- Rheumaerkrankungen

- Neurologische Erkrankungen

- Gynäkologische Erkrankungen

- Arteriosklerose

- Venendruck

- AtemwegserkrankungenGegenazeigen für einen Kurbadaufenthalt:

- Kreislaufinsuffizien

- Herzrhythmusstörungen

- Thrombose

- Genesung nach Erkrankungen, die eine Bewusstlosigkeit hervorgerufen haben (Schlaganfall, Herzinfarkt)

- Entzündungen

-Krebserkrankungen Mineralbad- wirkt entspannend

- Gefäss-und Kreislauferkrankungen Aerosoltherapie mit Mineralien

- Frauenkrankheiten Fichtenbad-erhöht die Hautelastizität, wirkt entspannend

- Erkrankungen des Nervensystems

- Atemwegserkrankungen Heilschlammanwendungen-Bäder, packungen, Wickel, Kompressen

- Gelenk- und Gelenkknorpeldenerationen

- Folgen von Gelenk-, Knochen-, Knochenhaut-und Muskelverletzungen

- chronische Erkrankungen des Verdauungstraktes

-Frauenkrankheiten Radonhaltige Bader und Inhalationen

-Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems

-Atemwegserkrankungen

-Rheuma

-Gynäkologische Erkrankugen

-Erkrankugen des Bewegungsappartes

-Stoffwechselstörungen und Hormonstoffwechselstörungen.

Ausser den oben genannten Anwendungen, die auf den einzigartigen Eigenschaften des Mineralwasser und des Schlamms basieren, werden auch zusätzliche Anwendungen durchgeführt.

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